Schachpsychologie
Die Schachpsychologie ist ein weites Feld, das in zahlreichen, zuweilen sehr theoretischen Publikationen bearbeitet wurde. Im Fokus des aktiven Schachspielers werden besonders die psychologischen Mittel stehen, die er beim praktischen Kampf am Brett anwenden kann, um den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen oder um seine psychologischen Schwächen auszunutzen. Im modernen Schach ist die Berücksichtigung psychologischer Aspekte bei der Vorbereitung auf den Gegner, insbesondere bei hochrangigen Wettkämpfen, unverzichtbar geworden. Wenn die Gegner sonst in allen Bereichen gleich stark sind, werden mentale Stärke und überlegene Psyche entscheidend sein.
Schachpsychologie:
Hierbei handelt es sich um die praktische Übertragung von Erkenntnissen der Psychologie, insbesondere der Prozesse der Kognitionspsychologie (Denk- und Wahrnehmungsprozesse) sowie von Ergebnissen der neueren hirnbiologischen Forschung (Gefühls- und Handlungsprozesse) auf das Schachspiel (Schachpartien) und auf die Schachspielerinnen und Schachspieler.
Konkret wird dabei u.a. versucht, Anleitungen für taktisches Vorgehen im Spieleverlauf, für Problemlösungsverhalten während des Spiels und für den Umgang mit dem Spielgegner zu generieren, z.B. Umgang mit Emotionen, Erzeugen von Irritationen.



